Archive

Der letzte Schrei

Performance vor dem Gebäude des Landtags NRW in Düsseldorf.

Demonstration von www.wuppertal-wehrt-sich.de: Der letzte Schrei

Das Hungertuch, ein Patchwork von 30 Wuppertal Künstlern:

Ein Projekt von www.kunstfluss-wupper.de

Hungertuch der Kunst in Barmen:

Die Kunst nagt am Hungertuch

Performance Hungertuch XXL
Wir tragen unsere Hungertücher zusammen!

Seit jeher musste der Künstler sehen, wie er sich und seine Lieben durchs Leben schlug. Das ist heute nicht anders als vor hundert, zwei- oder fünfhundert Jahren.

Aktuell jetzt, zum Ende der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts, in Zeiten radikaler und existenzieller Kürzungen und Streichungen, Schließungen von Kultureinrichtungen, dem Wegfall von Fördermitteln und der gesamtgesellschaftlichen Verarmung, sind es - mit anderen Leidtragenden gemeinsam - , wieder die Künstlerinnen und Künstler, die aus ihren wenigen ökonomischen Netzen zu fallen drohen.

Wir wollen unsere Ressourcen bündeln und Synergien entwickeln, wie es auch immer so schön gefordert wird:

Performance Hungertuch XXL
Wir tragen unsere Hungertücher zusammen!

Kunstfluss Wupper- regioArte e.V. als Zusammenschluss der beiden großen regionalen Künstlerselbstorganisationen, fordert Künstlerinnen und Künstler aller Sparten auf (Bildende, Musik, Theater, Literatur usw.), ihr persönliches Hungertuch nach Wuppertal zu bringen und dort

am 17.04.2010 von 11:00 - 15:00 Uhr
auf dem Rathausplatz in Wuppertal Barmen

miteinander zu vereinen! Wir werden alle Hungertücher zu einem überdimensionalen textilen Zeugnis zusammenfügen und unsere Situation so als XXL-Fläche veranschaulichen.

Besondere Anforderungen:
Mindestgröße 20 x 20 cm, leichtes Material,
wenn möglich künstlerisch gestaltet.

Einen Tag später wird das Hungertuch XXL zusammen mit dem Bündnis ‘Wuppertal wehrt sich‘ nach Düsseldorf zur landesweiten Protestveranstaltung *der letzte Schrei* gebracht.

Das Hungerguch XXL ist ein Projekt von Kunstfluss Wupper & regioArte e.V

Das Ölbergfest 2010

Am 24. April 2010 findet das große Ölbergfest statt. Ein Straßenfest der Bürger. In der Nordstadt von Wuppertal-Elberfeld gibt es von 15 bis 24 Uhr ein tolles Programm für Groß und Klein.

Musik auf drei Bühnen, Spiele, Straßentheater und alles was Leib und Seele begehrt.

Das Ölbergfest ist eine offene Feier der Bürger in diesem Stadtteil. Hier ist ein traditionelles Arbeiterviertel und heute Multi-Kulti-Viertel zugleich. Es hat ein eigenes Flair mit all den besonderen Menschen.
Der Stadtteil Ölberg in Wuppertal (Wiki)

Schwebend vor dem Abgrund

Das ist die Headline eines schönen Artikels der schweizer Wochenzeitung WOZ. Das ist eine schöne Zusammenfassung über die derzeitige Situation von Wuppertal. Sie beschreiben die Entschlüsse der Stadt zum Sparpaket und die Bürger-Proteste dagegen. Auch eine gute Zusammenfassungs des Stands der öffentlichen Diskussion.

Schön finde ich an dem Artikel, daß er auch die Besonderheiten und Qualitäten dieser Stadt beschreibt. - Ein lesenswerter und informativer Artikel über die derzeitige Situation und Entwicklung von Wuppertal. Auch der Welttheatertag und die Ereignisse um das Schauspielhaus, oder das Gespräch des Oberbürgermeisters mit der freien Künstlerszene werden gut beschrieben.

*Schwebend in den Abgrund*
WOZ vom 01.04.2010

Ein guter Hinweis zur Absurdität der Problematik ist der Aufkauf der “Steuer-Sünder-CD” durch das Wuppertaler Finanzamt, mit dem die Schweizer den Artikel aufmachen:

In Wuppertal arbeitet die berühmteste Steuerfahndung Deutschlands. In den Stockwerken sechs bis acht eines schmucklosen Verwaltungsgebäudes des Finanzamtes vom Bundesland Nord­rhein-Westfalen (NRW) sitzen die FahnderInnen derzeit vor den Datensätzen einer Anfang März gekauften CD. Auf ihr sollen sich die Angaben von 1500 SteuersünderInnen befinden und auch Informationen darüber, wie MitarbeiterInnen der Credit Suisse zum Steuerbetrug beigetragen haben.

Wukania

Wuppertal kann nicht untergehen, bei richtiger Investition in Bildung und Kultur. - Ein Erfahrungsbericht der Oberbürgermeisterin aus der Zukunft 2030.


Direktvideolink

Wukania Teil 2:


Filmlink

Ein Film des Medienprojekt Wuppertal zum Thema: “Wuppertal kackt ab”

Talfahrt Super Wuppertal (Medienprojekt)

Videos gegen bzw. über den Niedergang Wuppertals. Ergebnisse des “Medienprojekt Wuppertal” zum Thema: Wuppertal kackt ab. - Ein Zusammenstellung der Filme wurde am Welttheatertag im Schauspielhaus mit großem Erfolg gezeigt.


Direktlink

Talfahrt mit Entführung:


Direktlink

Der Masterplan


Direktlink

Mehr Videos und Infos auf den Seiten des Medienprojekts.

Welttheatertag in Wuppertal (update)

Etwas Theater am Nachmittag ist doch immer wieder etwas feines.

Bericht der WZ: Zum Welttheatertag versammelten sich Publikum, Künstler und Schauspieler aus mehr als 50 Theater-Häusern, um gemeinsam gegen die Schließung des Schauspiels in Wuppertal zu protestieren.

Kleiner Kunst-Flash Elberfeld

Videolink - Schwarzmalerei

Offener Brief an den Innenminister des Landes NRW

Herrn
Dr. Ingo Wolf
Haroldstr. 5
40213 Düsseldorf

Wuppertal, 24.03.2010

Wirksame kommunale Finanzreform – Jetzt!

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Wolf,

als Innenminister des Landes NRW – mit Weisungsbefugnis gegenüber der Bezirksregierung – sind Sie für kommunale Angelegenheiten und für das kommunale Finanzwesen zuständig!

Schon längst und im Detail ist Ihnen also seit langem bekannt, dass es in unserem Bundesland eine zunehmende Zahl von Kommunen gibt (mit relevanten Einwohnerzahlen), die kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehen oder bereits faktisch pleite sind.

Schon seit Jahren weisen Fachleute darauf hin, dass es eine Finanzreform – ein zwischen Bund, Ländern und Gemeinden neues „Finanzverteilungssystem“ – geben muss , damit die Kommunen zum einen wieder gestaltungsfähig werden und zum anderen endlich wieder im Sinne des demokratischen Grundgedankens ihre Belange selbständig vor Ort bestimmen können.

Unser kommunales demokratisches System ist seit langem durch diverse Gesetze des Bundes und des Landes, die den Kommunen immer neue Aufgaben oktroyieren, ohne die dazu erforderlichen finanziellen Mittel (Konnexitätsprinzip) bereitzustellen, erheblich eingeschränkt bzw. in vielen Kommunen faktisch abgeschafft worden.

Die Einhaltung des Konnexitätsprinzips ist Grundlage der kommunalen Selbstverwaltung.

Der Zwang, Haushaltssicherungskonzepte bereits zu erstellen, bevor entlastende strukturelle Hilfen anlaufen können, würgt die kommunale Selbstverwaltung ab.

Der Deutsche Städtetag, das Aktionsbündnis „Raus aus den Schulden“, zahlreiche Bürgerverbände und –vereine, Kommunen, Sozialverbände, Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW und viele andere haben Sie auf diese Tatsachen hingewiesen und um Abhilfe gebeten.

Nicht zuletzt die Anhörung im Düsseldorfer Landtag zum Thema „Rettungsschirm für Kommunen“ am 24.02.2010 mit Vertreter/innen von Parteien, Politiker/innen und Kämmerer/innen verschiedener Städte, mit Vertreter/innen der Wohlfahrtspflege, der Kirchen, von Fachinstituten etc., hat deutlich gemacht, dass nur eine kommunale Finanzreform die Städte vor dem Ruin retten kann.

Leider entsteht bei uns der Eindruck, als interessiere Sie die Finanznot vieler Städte in NRW nicht. Denn zu vielen Sitzungen, Gesprächen, Anhörungen zum Thema „Finanzreform“ sind Sie nicht erschienen, um sich mit den Argumenten der o.g. Vertreter/innen auseinanderzusetzen.

Ihre Meinung scheint festzustehen: Kommunen mit nicht ausgeglichenen Haushalten haben ihre Angebote radikal zu streichen, egal welche – insbesondere langfristige – Folgen das hat!

Das Ergebnis Ihrer Haltung liegt auf der Hand, wird in Wuppertal und anderen Städten zurzeit deutlich sichtbar: Das kommunale Leben kommt weitgehend zum Erliegen, die Kluft zwischen armen und reichen Kommunen wird vertieft, die kommunale Selbstverwaltung, Demokratie ist abgeschafft.

Ortsfremde Personen aus Ihrem Ministerium und von der Bezirksregierung bestimmen über das Wohl und Wehe von Städten!

Das nehmen wir nicht hin! Wir wollen nicht in heruntergekommenen Städten leben!

Alle Argumente für ein sofortiges Handeln liegen auf dem Tisch, sie gehen in Richtung einer dringend notwendigen „Gemeindefinanzreform“. Wir fordern Sie auf, vergleichbare Lebensverhältnisse für die Bürgerinnen und Bürger in NRW zu gewährleisten und erinnern Sie an Ihren Amtseid: (Artikel 53 der Landesverfassung).

„Ich schwöre, dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können unparteiisch verwalten, Verfassung und Gesetz wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“.

Wir fordern Sie auf: ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen, helfen Sie den finanzschwachen Kommunen sofort, denn Sie sind nicht nur für die wohlhabenden Städte und Gemeinden zuständig, sondern qua Amtseid für alle!

Wir geben Ihnen noch folgendes mit auf den Weg:

Die Kommunen sind „systemrelevant“, denn dort leben die Bürgerinnen und Bürger, sie leben nicht in diversen Banketagen.

Deshalb fordern wir eine wirksame kommunale Finanzreform – Jetzt!

Barbara Hueppe
Sprecherin Aktionsbündnis: „Wuppertal wehrt sich“

Der Brief als pdf offener-brief-innenminister-24-03-2010

——————————-
Text übernommen von www.wuppertal-wehrt-sich.de

In eigener Sache: Domains zu vergeben

Gerne würde ich folgende Domains in gute Hände abgeben:

www.nordstadtkunst.de
www.nachbarschaftlich.de
www.seitenwiese.de

Gegen eine kleine Bearbeitungsgebühr würde ich die Domains sofort überschreiben. - Bei Interesse bitte E-Mail an engola|at|web|punkt|de

Ich würde mich auch freuen, wenn jemand diese Domain, www.oelbergisch.de, übernehmen und vernünftig weiterführen möchte.

Chor mit Abgesang auf Wuppertal

Ein schönes Grablied für eine Stadt, die schon längst den Banken gehört. Bankrott-2011.

Direktvideolink

Und hier die Totenrede auf Wupperthal.

Demo gegen das Totsparen - Für eine soziale und lebenswerte Stadt! (update)

Vor dem Rathaus in Wuppertal:

Schauspielerin Ingeborg Wolff (Wuppertaler Bühnen) am 15. März 2010 - Videolink

Aufruf zur Demo: NEIN ! zum Kaputtsparen!
DEMO am Montag 15.03.10 – 15:00 Uhr Alter Markt – von dort zur Ratssitzung!

Fotos: oelbergisch.de/fotoshow/sparpaket/

Das B.Lamp Tanztheater Wuppertal, organisiert bei Verdi, erklärt sich solidarisch mit dem Kampf gegen das Totsparen und spielte auf:

Die Gruppe berichtete in einer szenischen Vorführung über die historischen Ereignisse in Elberfeld zu Zeiten des Kapp-Putsches vor 90 Jahren. Der komplette Text des Vortrags ist hier.

Heute Twupperparty

Tupper Twitter Wupper Twupperparty

ab 20 Uhr, Mit Lesung 500Beine und Stiller Teilhaber an der Guitarre.
dazwischen Vorstellung des Projekts www.nord-stadt.de
In der Rakete, Schreinerstraße 4, 42105 Wuppertal

twupperparty - flyerAndreas Glumm - Lesung

www.rakete-ev.de 500beine.myblog.de @dieroteellen