Ölbergisch

Auf dem Berg und anderswo

Archive for the 'Stadt' Category

Floating Island - Street Art

Dienstag, März 18th, 2008

Floating Island Performance Street-Art Wuppertal-Elberfeld

Kunst ohne Grenzen der Extraklasse. Neue Aktionen urbaner Kunst-Performance probiert Diego gerade in Wuppertal aus. Gestern am Islandufer, heute im Deweertschen Garten. Agieren der Künstler im städtischen Raum. Morgen am Mittwoch in/an der Schwebebahn. Haupt im LCB mit Live-Act und DJ am Samstag. (Flyer) www.floating-island.com/blog

Vom 17.3. - 21.3. sind ca. 5 urbane Performances in Wuppertal geplant. Diego Lis wird diese Reihe koordinieren, zu der neben Tanzeinlagen, auch eine Installation, Videoprojektionen und Musik gehören. So wird z.B. die argentinische Gruppe Kasamalanka mehrere Kugeln installieren (Durchmesser ca. 1-3 m), in der sich die Künstler frei bewegen werden.

Gestern abend gab es die Show einer Dokumentation des ersten Tages vom Islandufer. - Eine Performance in der Galerie Blickfang.

Performance Wuppertal Luisenstraße

Performance in der Galerie Blickfang - Floating Island - Diego Lis

Eine interessante Geschichte und der Video-Mix war sehr gut. Diego Lis, der Regisseur des Projekts, hat die Elemente des Projekts erklärt. (Videos weiter unten)

Floating Island - Kunst ohne Grenzen - Diego Lis in Wuppertal - Blickfang Luisenstraße

Diego Lis - Perfomance Wuppertal - Floating Island Street art

(more…)

Neubau höher als Neptun

Dienstag, März 11th, 2008

Neptun schaut zu: Der Neubau am Neumarkt hat den Jubiläumsbrunnen schon überhöht.

Neubau Wuppertal - Neumarkt

Der Neubau erdrückt schon fast den Brunnen. Ich fürchte, da war ein Architekt ohne Gefühl für Platzarchitektur am Werk. Man kann ja mal von oben gucken, wie der alte Bau assah.

Ein Wunder ist geschehen

Freitag, März 7th, 2008

Vor einem Monat schon hatte die Post einen neuen, schönen und großen Briefkasten am Otto-Böhne-Platz aufgestellt.

Neu und frisch und gelb steht er da. Und was passiert? Keine Graffity, kein Geschmire - nicht mal einen Kratzer hat er in vier Wochen abbekommen! Wow:

Neuer Briefkasten am Otto-Böhne-Platz

Dabei werden doch alle neuen Dinge in der Stadt von wem auch immer verkratzt, beschrieben oder getagged, so wie die superneuen Verteilerkästen der Telekom:

(more…)

Müllstreik

Freitag, März 7th, 2008

Der öffentliche Dienst streikt dieser Tage.

Tja, und heute war die Sperrmüllabfuhr auf dem Ölberg angesagt. Alle schmissen gestern ihren großen Müll auf die Straßen. Das wurde natürlich nicht abgeholt wegen des Streiks. Auch wäre heute hier die wöchentliche Müllabfuhr angesagt gewesen.

Also liegt der Müll auf den Straßen und die Mülltonnen stehen immer noch voll rum. Schöner Anblick:

Sperrmüll ölberg

Sperrmüll

Sperrmüll Ölberg Wuppertal

Sperrmüll - Otto-Böhne-Platz

Mal sehen, wann das Zeug entsorgt wird.

Es geht voran!

Dienstag, Dezember 11th, 2007

Am Kasinokreisel in Elberfeld wird nächstes Jahr eine neue Skulptur entstehen.

Frische Kunst am Schwarzen Fleck

Zukunftspreis für den Ölberg!

Mittwoch, Oktober 10th, 2007

Mit einer der bundesweit bedeutendsten Auszeichnungen für Zukunftsprojekte und bürgerschaftliches Engagement wurden am 9. Oktober im Düsseldorfer Ständehaus sechs Projekte aus Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Den 1. Preis in der Kategorie „Chancen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ erhielt das Wuppertaler Projekt „Gerüch(t)eküche“. Damit wurden der „Wuppertaler Verein zur Förderung des Arbeitskreises Nordstadt e.V.“ als Projektträger sowie Andy Dino Iussa und Erhard Ufermann für die Entwicklung und Durchführung des Konzeptes ausgezeichnet.

Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration überreichte gemeinsam mit WDR-Intendantin Monika Piel vor rund 300 Gästen den Preis. Die Jury hob die „Gerüch(t)eküche“ als zukunftsweisend hervor, weil über den „Küchentisch“ als zentrales Motiv des Projektes Grenzen überschreitende Kommunikation und Begegnungen auf eine sinnliche Weise neu hergestellt wurde.

In allen Kulturen sei die Gastfreundschaft ein positiv besetzter Wert.

Am Küchentisch kämen alle Generationen zusammen. So seien durch dieses Projekt auf dem Wuppertaler Ölberg Kulturen und Generationen, bürgerschaftliches Engagement und Stadtteilentwicklung erfolgreich miteinander verknüpft worden.

Nach Wuppertal ging noch eine weitere Ehrung: Mehr als 180 Projekte aus NRW hatten sich für den Robert Jungk Preis beworben. 19 davon wurden für die Preisverleihung nominiert. Mit dieser Nominierung ist gleichzeitig eine Auszeichnung als „Zukunftsprojekt“ verbunden. Diesen Titel darf seit gestern auch der Verein „Unternehmer für die Nordstadt“ führen. Gewürdigt wurde die Vielfalt der Aktionen, die dieser noch junge Zusammenschluss von Ölberger Unternehmern, Hausbesitzern und Interessierten für den Stadtteil erfolgreich initiiert hat.

Damit wurde die kreative Stadtteilarbeit auf dem Wuppertaler Ölberg gleich zweimal prämiert.

Der Robert Jungk Preis wird gemeinsam vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, der Robert Jungk Stiftung, Salzburg und dem Städte-Netzwerk NRW seit 1999 vergeben.

Die Preisträger in der Kategorie ‘CHANCEN FÜR ÄLTERE MENSCHEN MIT ZUWANDERUNGS-GESCHICHTE’

www.robertjungkpreis.nrw.de/

Diese Wuppertaler Plätze

Mittwoch, September 12th, 2007

Da hat der OB aber ein Faß aufgemacht: Öffentliche Plätze: Oberbürgermeister Peter Jung - „Wir haben diese Armut“.

Die Stadt will öffentliche Plätze für die Bevölkerung schaffen – aber nur ein ganz bestimmter Teil der Wuppertaler lässt sich dort nieder. Im Gegenteil: Nicht selten entsteht ein neuer Brennpunkt. Das ist nicht im Sinne des Erfinders; die WZ hat mit Oberbürgermeister Peter Jung über ein Thema gesprochen, das trotz seiner Brisanz in der Stadt wenig öffentlich diskutiert wird.

Der Artikel in der WZ spricht ein wichtiges Thema an und die Aussagen des CDU-Politikers finde ich sogar recht treffend.

Tja, die öffentlichen Plätze - während der Saison im Frühjahr/Sommer/Herbst kann ich schon ab 9 Uhr morgens das Säufer-Elend auf dem Otto-Böhne-Platz (zwangsweise) begutachten. Da ist nämlich die Ecke, die einer bestimmten Klientel gehört und denen es niemand streitig macht: Alle anderen machen einen weiten Bogen darum.

Richtig erschreckend finde ich allerdings andere Anblicke: Rentner, behinderte und andere Arme die die öffentlichen Mülleimer mitten in der belebten Stadt durchwühlen. Dazu extrem heruntergekommene versiffte Berber, die sich überhaupt nicht mehr selber helfen können. Viele Bettler. - Das alles hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Meiner Meinung nach ist das eine Folge verfehlter Politik, eine Folge von den Harz-IV-Gesetzen, die den Menschen die Hoffnung raubt. Eine Politik, die Menschen in die Armut treibt. - Es gibt in Deutschland schon lange nicht mehr genug Arbeit für alle, aber die Arbeitslosen, die nichts dafür können, werden verfolgt und durch Harzt-IV ihrer Menschwürde beraubt.

Unser soziales Netz ist durchlässig geworden, Solidarität wird zunehmend zu einem Fremdwort und auf die Ärmsten wird herumgeschlagen - die Stimmung artet regelrecht in Hetze aus. Ausgrenzung und Drangsalierung der Unterschicht hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. - Daß dabei immer mehr Menschen die Hoffnung verlieren und sich der (Alkohol-)Sucht zuwenden ist nur eine traurige Folge davon.

Was erwartet Ihr, soll anderes passieren, wenn der Primat der Ökonomie herrscht und die Gut-Verdienenden und Konzerne Steuergeschenke erhalten, aber ein Arbeitsloser mit demütigenden Hausbesuchen zu rechnen hat? - Die Wohlstandsschere in der Zweidrittelgesellschaft ist doch seit Jahren bekannt?

Unser OB hat recht, wenn er sagt, “dass dies ein deutsches und kein Wuppertaler Problem” sei. Aber gerade als Politiker einer Regierungspartei steht er besonders in der Verantwortung und muß sich die Verelendung weiter Bevölkerungsteile auf seine Fahnen schreiben lassen!

Neue I-Talien

Montag, August 27th, 2007

Elberfeld pass auf! Diese Satire-Schrift ist immer gut für die Verquickung globaler Politik mit lokalen Ereignissen.

Italien Wuppertal die Verwundete Stadt

Oh, und wer sich über den 9/11 und den modernen Faschismus informieren will, schalte um zu meinem politischen Blog oder zu politblog.net, oder vielen anderen. siehe jew. blogroll.

P.S.: Ich sach ja, Italien ist das beste Satireblatt in D.-land. Schärfer als SpOn, SPAM oder Titanic! - Und dafür ist es umsost! - Ölberg rules.

Marienstraße im Film

Samstag, August 25th, 2007

Heute haben sie in der unteren Marienstraße Straßenszenen für einen Jugendfilm gedreht. “Freche Mädchen” soll der Film heißen und wird 2008 in die Kinos kommen.

Dreh maria

Dreharbeiten “Freche Mädchen” - Marienstraße Wuppertal im August

Dreharbeiten Marienstraße am 24. August

Neubaustelle Elberfeld

Mittwoch, August 22nd, 2007

Mitten in Elberfeldt wird ja jetzt auch wieder aufgebaut. Seit einem Jahr ist das alte Hertie-Gebäude eigentlich nur noch ein riesiges Loch. Ja, aber gerade fangen die Neubauarbeiten wieder an. Sie legen gerade ein Fundament. (Huhu, wied der Bau wohl aussehenwird?)

Neubau Neumarkt

Man kann sich noch bei Google-Maps den alten Hertie-Kasten von oben anschauen. (Kann man mal sehen, wie alt die Aufnahmen dort sind.)

(more…)

Abrissbaustelle Elberfeld

Mittwoch, August 22nd, 2007

Mitten in Elberfeld wird ja gerade ein ganzer Häuserblock eingerissen. - Krasse ansichten und neue Durchsichten.

abriss baustelle innenstadt elberfeld

(more…)

  • Photos

    • Marienstraße - Wuppertal - von oben