Archive for the 'Stadt' Category

“So steht es geschrieben im goldenen Buch der Stadt Wuppertal”

Die “Predigt” von Wilfried Schmickler bei der Satiresendung “Neues aus der Anstalt” beschreibt die reale Situation der Stadt Wuppertal, des Kaputtsparens durch das kommunale “Sparpaket” sehr treffend! - Mir blieb das Lachen im Halse stecken:


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Die ganze Sendung in der ZDF-Mediathek.

Neuer Kunstverein Wuppertal

Der “Neue Kunstverein Wuppertal (NKW)” eröffnete gestern abend in der Hofau in Wuppertal-Elberfeld seine Tore mit der ersten Vernissage. Eine spannende und gut besuchte Ausstellung von neun Künstler-Gästen, die von den Mitgliedern des Neuen Kunstvereins Wuppertal für die erste Ausstellung eingeladen wurden. (Einladungskarte/PDF)

Liste der Werke und Künstler. (PDF). - Zur Eröffnung sprachen Matthias Nocke, städtischer Amtsleiter für Kultur, und Erik Schönenberg, amtierender Vorsitzender des NKW e.V. - Der eingetragene Verein ist ein Zusammenschluß von Künstlern und Kunstfreunden, die mit viel Engagement im letzten halben Jahr diesen Start einer neuen anspruchsvollen Kunst-Galerie erarbeitet haben. Der Eröffnungsabend war ein guter Anfang für eine tragbare Idee. Weitere Information: www.neuer-kunst-verein-wuppertal.de


Johannes Jensen - Laboratorium, 2008

Zur Fotogalerie der Vernissage: Der Eröffnungsabend.

Ein Vorbericht in der WestdeutschenZeitung:
Siehe Ankündigung: Ein neuer Verein für die Kunst in Wuppertal

www.neuer-kunstverein-wuppertal.de

Für Zwischendurch: Eine Merkel in Wuppertal (Update)

Das war eine sehr skurrile (Wahlkampf-) Veranstaltung heute in Barmen mit Kanzlerin Merkel, Rüttgers, Ole von Beust aus Hamburg und anderen CDU-Größen. Der Faschist aus Hessen war komischerweise auch da.

Wir konnten eine Riege auf dem Podium vor dem Wuppertaler Rathaus in Barmen erleben, welche die Landtagswahl in NRW schon längst verloren hat. Und das sah man den Politikern auf der Tribühne auch an. - Zur Fotogalerie.


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Merkel zu Griechenland:


Videolink

Allein, daß die CDU solche Politprominenz aus Hamburg und Wiesbaden hat einfliegen lassen, zeigt, wie ernsthaft der Wahlverlust bei der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen für die Schwarzgelbe Regierung ausfallen wird. - Die Kanzlerin trug übrigens grün, ein deutliches Zeichen!

(zur Fotogalerie der Rede der Bundesschwester)

Bei der Wahlkampfveranstaltung in Wuppertal am 5. Mai hat die CDU meines Erachtens mehr Wählerstimmen verloren, als sie je dort hätte gewinnen können.

Koch, Rütters und Merkel haben nacheinander die Bürger Wuppertals, welche ein brechtigtes Anliegen vorbrachten, beleidigt und niedergemacht.

Update zu weiteren Berichen:
Angela Merkel ist richtig angefressen. (Die Zeit)

Und im Tal werden die Pferde gesattelt … (ganz großes Kino )

Zur politischen Demonstration

Was, wenn das Motto einer politischen Demonstration darin besteht, sich keinem behördlichen Reglement unterwerfen zu wollen?

Seit 24 Jahren wird der Autonome Erste Mai in Wuppertal aus Prinzip nicht behördlich angemeldet. Denn für eine politische Meinungsäußerung soll niemand eine behördliche Genehmigung einholen müssen. (Eine Ansicht, die aus dem politischen Standpunkt heraus begründet ist)

„Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ (Lenin)

Es hat durchaus einen Spaß-Effekt, wenn Polizei und Bergische Presse jedes Jahr darauf beharren, daß dem traditionellen autonomen 1. Mai-Umzug die ordentliche “Anmeldung” als Demo fehle.

Jeder weiß, was am 1. Mai in Wuppertal Elberfeld geschehen wird. Und alle sind immer gut darauf vorbereitet. (Wie in jedem Jahr gab es auch diesmal besonders gestaltete Plakate im Vorfeld.) - Das Autonome Maifest auf dem Schusterplatz Ölberg hat Tradition, genauso wie der Umzug durch die Nordstadt mit Startpunkt Autonomes-Zentrum an der Gathe. - So what? - Glaubt ihr, die Leute machen dabei ihr eigenes Stadtviertel kaputt? - Absurd.

‘Reclaim the Streets’ - Der öffentliche Raum wird demokratisch belegt.

Autonom heißt eben autonom=selbstgesetzlich - Man muß es nicht mögen, aber man darf dafür demonstrieren und kann darüber reden.

Noch bis Mitte der 90er hat eine einfache Hundertschaft als obligatorische Begleitung des Demonstrationsumzugs ausgereicht. - Warum die Polizei in den letzten Jahren derart aufgerüstet hat, ist mir unverständlich.

Pressemitteilung der Autonomen:
http://4woche.blogsport.de/2010/05/02/pm-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/

Nicht über die Wupper gehen…
Recht auf Stadt und Straßen !
Recht auf ein würdiges Leben für alle !(B. Lamp)

Pressemitteilung der Polizei:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1606032/polizei_wuppertal

Meine Fotos und Bericht von gestern:
http://oelbergisch.de/2010/05/der-kessel-von-wuppertal/

Nochmal deutlich gesagt: Der traditionelle Mai-Umzug der Autonomen ist berechtigt und tut niemandem weh. - Im Gegenteil, mir als Bürger dieser Stadt würde etwas fehlen! Ich finde es für unsere Demokratie überaus wichtig, daß es hierzulande möglich ist, im Sinne des Zivilen Ungehorsams zu agieren. - Die Abschlußveranstaltung als Volxfest auf dem Schusterplatz ist immer entspannt, mit großem Hallo! und vielen Diskussionen.

Besonderen Dank von mir auch an die Landtagskandidatin der Partei Die Linke, Frau Gunhild Böth, die sich spontan als Vermittlerin und Beobachterin beim ”Wuppertaler Kessel” angeboten hat. - Da hatte ich erstmals das Gefühl, daß eine Politikerin zur rechten Zeit am rechten Ort ihre Aufgabe erfüllt.

(P.S.: Gestern war auch erstmals ein Polizei-Hubschrauber dabei, der flog den ganzen Nachmittag über dem Ölberg und war einfach nur noch nervig.)

Ölbergfest 2010

Ein wunderbares Stadtfest mit sehr vielen Besuchern, bei schönstem Wetter mit kreativen und sympathischen Menschen. - Das Straßentheater bei unserem Stand von Rakete e.V. war prima. - Und das Feuerwerk, und die Musik, und das Essen.

Die Schwebebahn fährt wieder!

Der letzte Schrei

Performance vor dem Gebäude des Landtags NRW in Düsseldorf.

Demonstration von www.wuppertal-wehrt-sich.de: Der letzte Schrei

Das Hungertuch, ein Patchwork von 30 Wuppertal Künstlern:

Ein Projekt von www.kunstfluss-wupper.de

Hungertuch der Kunst in Barmen:

Schwebend vor dem Abgrund

Das ist die Headline eines schönen Artikels der schweizer Wochenzeitung WOZ. Das ist eine schöne Zusammenfassung über die derzeitige Situation von Wuppertal. Sie beschreiben die Entschlüsse der Stadt zum Sparpaket und die Bürger-Proteste dagegen. Auch eine gute Zusammenfassungs des Stands der öffentlichen Diskussion.

Schön finde ich an dem Artikel, daß er auch die Besonderheiten und Qualitäten dieser Stadt beschreibt. - Ein lesenswerter und informativer Artikel über die derzeitige Situation und Entwicklung von Wuppertal. Auch der Welttheatertag und die Ereignisse um das Schauspielhaus, oder das Gespräch des Oberbürgermeisters mit der freien Künstlerszene werden gut beschrieben.

*Schwebend in den Abgrund*
WOZ vom 01.04.2010

Ein guter Hinweis zur Absurdität der Problematik ist der Aufkauf der “Steuer-Sünder-CD” durch das Wuppertaler Finanzamt, mit dem die Schweizer den Artikel aufmachen:

In Wuppertal arbeitet die berühmteste Steuerfahndung Deutschlands. In den Stockwerken sechs bis acht eines schmucklosen Verwaltungsgebäudes des Finanzamtes vom Bundesland Nord­rhein-Westfalen (NRW) sitzen die FahnderInnen derzeit vor den Datensätzen einer Anfang März gekauften CD. Auf ihr sollen sich die Angaben von 1500 SteuersünderInnen befinden und auch Informationen darüber, wie MitarbeiterInnen der Credit Suisse zum Steuerbetrug beigetragen haben.

Wukania

Wuppertal kann nicht untergehen, bei richtiger Investition in Bildung und Kultur. - Ein Erfahrungsbericht der Oberbürgermeisterin aus der Zukunft 2030.


Direktvideolink

Wukania Teil 2:


Filmlink

Ein Film des Medienprojekt Wuppertal zum Thema: “Wuppertal kackt ab”

Offener Brief an den Innenminister des Landes NRW

Herrn
Dr. Ingo Wolf
Haroldstr. 5
40213 Düsseldorf

Wuppertal, 24.03.2010

Wirksame kommunale Finanzreform – Jetzt!

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Wolf,

als Innenminister des Landes NRW – mit Weisungsbefugnis gegenüber der Bezirksregierung – sind Sie für kommunale Angelegenheiten und für das kommunale Finanzwesen zuständig!

Schon längst und im Detail ist Ihnen also seit langem bekannt, dass es in unserem Bundesland eine zunehmende Zahl von Kommunen gibt (mit relevanten Einwohnerzahlen), die kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stehen oder bereits faktisch pleite sind.

Schon seit Jahren weisen Fachleute darauf hin, dass es eine Finanzreform – ein zwischen Bund, Ländern und Gemeinden neues „Finanzverteilungssystem“ – geben muss , damit die Kommunen zum einen wieder gestaltungsfähig werden und zum anderen endlich wieder im Sinne des demokratischen Grundgedankens ihre Belange selbständig vor Ort bestimmen können.

Unser kommunales demokratisches System ist seit langem durch diverse Gesetze des Bundes und des Landes, die den Kommunen immer neue Aufgaben oktroyieren, ohne die dazu erforderlichen finanziellen Mittel (Konnexitätsprinzip) bereitzustellen, erheblich eingeschränkt bzw. in vielen Kommunen faktisch abgeschafft worden.

Die Einhaltung des Konnexitätsprinzips ist Grundlage der kommunalen Selbstverwaltung.

Der Zwang, Haushaltssicherungskonzepte bereits zu erstellen, bevor entlastende strukturelle Hilfen anlaufen können, würgt die kommunale Selbstverwaltung ab.

Der Deutsche Städtetag, das Aktionsbündnis „Raus aus den Schulden“, zahlreiche Bürgerverbände und –vereine, Kommunen, Sozialverbände, Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW und viele andere haben Sie auf diese Tatsachen hingewiesen und um Abhilfe gebeten.

Nicht zuletzt die Anhörung im Düsseldorfer Landtag zum Thema „Rettungsschirm für Kommunen“ am 24.02.2010 mit Vertreter/innen von Parteien, Politiker/innen und Kämmerer/innen verschiedener Städte, mit Vertreter/innen der Wohlfahrtspflege, der Kirchen, von Fachinstituten etc., hat deutlich gemacht, dass nur eine kommunale Finanzreform die Städte vor dem Ruin retten kann.

Leider entsteht bei uns der Eindruck, als interessiere Sie die Finanznot vieler Städte in NRW nicht. Denn zu vielen Sitzungen, Gesprächen, Anhörungen zum Thema „Finanzreform“ sind Sie nicht erschienen, um sich mit den Argumenten der o.g. Vertreter/innen auseinanderzusetzen.

Ihre Meinung scheint festzustehen: Kommunen mit nicht ausgeglichenen Haushalten haben ihre Angebote radikal zu streichen, egal welche – insbesondere langfristige – Folgen das hat!

Das Ergebnis Ihrer Haltung liegt auf der Hand, wird in Wuppertal und anderen Städten zurzeit deutlich sichtbar: Das kommunale Leben kommt weitgehend zum Erliegen, die Kluft zwischen armen und reichen Kommunen wird vertieft, die kommunale Selbstverwaltung, Demokratie ist abgeschafft.

Ortsfremde Personen aus Ihrem Ministerium und von der Bezirksregierung bestimmen über das Wohl und Wehe von Städten!

Das nehmen wir nicht hin! Wir wollen nicht in heruntergekommenen Städten leben!

Alle Argumente für ein sofortiges Handeln liegen auf dem Tisch, sie gehen in Richtung einer dringend notwendigen „Gemeindefinanzreform“. Wir fordern Sie auf, vergleichbare Lebensverhältnisse für die Bürgerinnen und Bürger in NRW zu gewährleisten und erinnern Sie an Ihren Amtseid: (Artikel 53 der Landesverfassung).

„Ich schwöre, dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können unparteiisch verwalten, Verfassung und Gesetz wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde“.

Wir fordern Sie auf: ziehen Sie die notwendigen Konsequenzen, helfen Sie den finanzschwachen Kommunen sofort, denn Sie sind nicht nur für die wohlhabenden Städte und Gemeinden zuständig, sondern qua Amtseid für alle!

Wir geben Ihnen noch folgendes mit auf den Weg:

Die Kommunen sind „systemrelevant“, denn dort leben die Bürgerinnen und Bürger, sie leben nicht in diversen Banketagen.

Deshalb fordern wir eine wirksame kommunale Finanzreform – Jetzt!

Barbara Hueppe
Sprecherin Aktionsbündnis: „Wuppertal wehrt sich“

Der Brief als pdf offener-brief-innenminister-24-03-2010

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Text übernommen von www.wuppertal-wehrt-sich.de

Chor mit Abgesang auf Wuppertal

Ein schönes Grablied für eine Stadt, die schon längst den Banken gehört. Bankrott-2011.

Direktvideolink

Und hier die Totenrede auf Wupperthal.

Lichterwege 2010

Die Lichterwege am Ostersbaum in Wuppertal fanden, nach der Verlegung wegen des Wetters (zuviel Schnee), am letzten Dienstag statt.
Villeicht lade ich heute abend noch ein Video dazu hoch. ;)

Zum ‘Ausbluten’ der freien Kunstszene

Bei der Kundgebung gegen Kulturkahlschlag in Wuppertal sprach Olaf Reitz für die freie Kunstszene:


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Die freie Kunstszene in Wuppertal und anderswo wird schon lange ausgeblutet. Stadtverwaltung beschließt hinter verschlossenen Türen ohne Dialog mit den Bürgern. Siehe auch den Aufruf an die betroffenen Kunstschaffenden unten.

Zur Fotogalerie

Zu der Kundgebung bei der Protestveranstaltung “Die 24 h von Wuppertal” gibt es eine schöne Zusammenfassung: Wuppertal wehrt sich gegen Sozial- und Kulturkahlschlag - über 2000 Menschen protestierten solidarisch

Auf der Kundgebung sprach neben anderen auch der Vorsitzende der Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA)

Beim 24 stündigend Non-Stop-Theater gegen die Schließung des Schauspielhauses trat auch Jürgen Kuttner auf:


Videolink

Weitere Infos und Hintergrund des Protests bei www.wuppertal-wehrt-sich.de