Archive for the 'Projekte' Category

Kompetenznetz Bürgerhaushalt gegründet

Pressemitteilung
Ideenwerkstatt Wuppertal

Am Montag, den 16.11. wurde in den Räumen des Wuppertal Instituts das „Kompetenznetz Bürgerhaushalt“ gegründet. Dieter Hofmann von der Ideenwerkstatt Wuppertal hatte BürgerInnen, ExpertInnen und Parteien eingeladen, im Zusammenhang mit der desaströsen Haushaltslage der Stadt das Konzept des Bürgerhaushalts zu diskutieren, das bereits in vielen Kommunen erfolgreich angewendet wird.

Da Bürgerinnen und Bürger die Betroffenen der anstehenden Sparmaßnahmen sind, ist ein offener Dialog zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft notwendig, um die negativen Folgen abzumildern und die Ressourcen der Zivilgesellschaft zu mobilisieren. „Die Bürger sind nah an den Problemen. Im Bürgerhaushalt wird das Fachwissen der Experten mit dem Querschnittswissen der unmittelbar Betroffenen zusammengebracht,“ so Professor Hans Lietzmann von der Forschungs-stelle Bürgerbeteiligung an der Bergischen Universität Wuppertal.

Alle interessierten Privatpersonen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Parteien sind dazu eingeladen, die weiteren Schritte zur Einführung des Bürgerhaushaltes mitzugestalten. Das nächste Treffen des Kompetenznetzes Bürgerhaushalt findet am 30.11.09 um 18:00 Uhr in der Färberei, Stennert 8, Wuppertal-Oberbarmen statt.

Dieter Hofmann
Ideenwerkstatt Wuppertal
ideenwerkstatt-wuppertal|ät|gmx|punkt|de

Prof. Dr. Hans J. Lietzmann
Lehrstuhl Politikwissenschaft I / Bergische Universität Wuppertal
Jean-Monnet-Professor for European Studies
Forschungsstelle Bürgerbeteiligung / Institut für Bürgerschaftliche Politik in Europa
lietzmann|ät|uni-wuppertal|punkt|de

Original-PDF: Kompetenznetz Bürgerhaushalt

Hintergrund: Heute wurde das Sparkonzept der Stadt Wuppertal vorgestellt, mit drastischen Einschnitten für die Bürger.

Hier das offizielle Haushaltssicherungskonzept der Stadt Wuppertal (PDF).

Zeitreise: Ölberg 2020

Unser Mehmet mit Kartoffelpürré für die Integration:

WZ: Satirische Zeitreise auf den Ölberg

Figura Magica

Die *Figura Magica* ist wieder da!

Nach einer 18-Jährigen Weltreise ist die Skulptur des Künstler-Kollegen Berheide endlich wieder in Wuppertal angekommen. Sie wurde letzten Montag vor dem Schauspielhaus abgeladen und empfangen.

Film bei WDR-Mediathek
Zeitung: Weltreise beendet: Die Figura Magica ist wieder in Wuppertal

Ich finde die Aktion gut.

Wuppertal scheint seit dieser Woche äußerst geerdet zu sein!

Das Gesamtkunstwerk Wupper

Ausstellung im K1 Art-Café, Oststraße 12, 42277 Wuppertal
k1artcafe.de

www.gesamtkunstwerk-wupper.de

Wie schon angekündigt, stellen wir vom 02. Oktober bis zum 11. November eine Dokumentation im K1 Art-Café in Wuppertal- Wichlinghausen aus.
Das Rahmenprogramm steht nun fest:

02.10. 19:00 - Vernissage
06.10. 19:00 - Künstlertreff
17.10. 19:00 - WOGA (Wuppertal-Ost) Bildervortrag von Heinz-Eberhard Boden
18.10. 17:00 - WOGA (Wuppertal-Ost)
22.10. 20:00 - Live-Konzert mit Sascha Gutzeit (Eintritt 10 €)

29.10. 19:00 - Diskussionsabend mit interessanten Gästen aus Politik, Verwaltung, Kultur

03.11. 20:00 - DVD-Abend - Dröpelminna und WupperStrand

10.11. 19:00 - Nichtnurkünstlertreff - Projekt Wupperarche
ein Abend mit dem Künstler BrindlArt

Wer am 22. Oktober das Sascha Gutzeit Konzert miterleben will, sollte schnell Karten vorbestellen, da die Teilnehmerzahl auf 70 begrenzt ist. Es ist damit zu rechnen, dass das Konzert, sobald der Termin in den Medien steht, ruckzuck ausverkauft ist.
Vorbestellungen nimmt Michael Hoffmann, K1 Art-Café, Tel. 0202-2604124, entgegen.

www.gesamtkunstwerk-wupper.de

Dieses ist ein Auszug aus dem Newsletter. Alle angaben ohne Gewähr.

Die lustigen Fische im Knoten

Liebes Tagebuch, leider habe ich Dir folgendes vorenthalten:

Das Clownfisch-Projekt hatte im Juni sein Schöpfungs-Release mit einer Ausstellung in den ELBA-Hallen komplettiert. - Zum 6.6.09 habe ich mir extra das Preview der Ausstellung angeschaut. - Das Clownfisch-Netzwerk hatte schon über Jahr an dem Projekt gearbeitet. - Ein Blanko-Heft wurde damals ausgegeben, welches zum Thema Schöpfung frei befüllt werden sollte. - Alle zurückgegebenen Exemplare haben sie schön ausgebreitet und ausgestellt. - Mein Exemplar mit den Stempel-Erdbeeren vom letzten Jahr war auch dabei! - Viele Künstler haben die gegebenen Räume mit ihren Werken zum Thema Schöpfung bestückt. (folgend Fotos vom Preview - unten mit Video)

Kurzes Video mit Schwenk und im Hintergrund die Video-Installation von Aylin Yavuz zu sehen. - (Auch im Bild zu sehen der gute Maler-Kollege, Nordstadtkünstler und Tänzer aus der Galerie Olga welcher verabschiedet gerade eine Freundin per Umarmung - Tja, so sind wir in W-Tal.)

Direkt-Videolink

Das Clownfischschöpfungsprojekt hatte seine Spitze im Release des neuen Albums:

Nach der Schöpfung wurde die Ausstellung in den bekannten ELBA-Hallen erweitert zum Kunst-Cluster. - Vor einem Jahr startete der Kunst-Cluster (Cluster [engl.] = Netz/Knoten) mit der künstlerischen Eroberung dieser alten Industrieräume. Mit den Küppers-Burschen haben wir einen Investor in der Stadt, der genau weiß, wie er das riesige Potential der Künstler dieser Stadt einsetzen kann, muß und soll!

Bei diesem Cluster/Knoten haben einige Kollegen ihre Projekte vom letztem Jahr erweitert und ausgebaut. - Schön muß ich sagen, denn endlich genoß ich meine Rolle als Besucher, ohne Produzent vor Ort zu sein! ;) - Mit der Katholiken-Disco hat Sdunek eine kongeniale Replik zu seinem Raum von letztem Jahr geschaffen. - Seddikis mechanische Installation war wieder fein und punktgenau. - Marks’ beiden großen Gemälde standen selbstewußt wie immer… Nicht jeden Kollegen und Kollegin kann ich erwähnen. - Ich hoffe, Ihr ward alle dort!

Besonders gefreut hat mich die Art und Weise, wie die Kollegen mit den Räumen umgegangen sind, die ich letztes Jahr so improvisiert bespielt habe! - Kollege Olaf Faustmann hat meinen Vornamen einfach an der Wand stehen lassen und seinen Nachnamen einfach druntergeschrieben. - Auch auf meine hinterlassenen Erdbeerstempeln haben die Leute reagiert und ihre Zeichnungen dazugesetzt. - Das empfand ich als Geschenk für mich und genauso passiert der Dialog unter Künstlern! - Selbst die Fotokünstlerin hat in meinem alten Erdbeerraum meinen Schriftzug Engel stehen lassen und darüber ihre Fotoserie mit Engel-Andeutungen gesetzt. - herrlich, danke ;)

Wir Künstler haben schon letztes Jahr die Räume für unsere Stadt erobert. - Gerne hätte ich jetzt auch dort mit gemacht, aber dieses Fuck-Ökonomie-Leben hat es verhindert - man kann nicht alles machen. - Der Geist der Erdbeere war auf jeden Fall vor Ort, und immerhin, wie gesagt: Ich genoß meine Rolle als Besucher, denn ich genieße Kunst und bin ein gutes Publikum - als Publikum bin ich das Beste, welches man sich wünschen kann…

Jetzt ist auch Pina Bausch verschwunden.

Als ich Anfang dieses Jahres das mit Gerd hörte, da wußte ich daß 2009 das Jahr des Todes wird. - Die alte Künstlergarde stiehlt sich davon, weil sie weiß, daß ein Systemwechsel ansteht. Das Staffel wurde weitergegeben.

Mit Gerd wollte ich noch Theater machen, das war abgesprochen. Mit Ann-Katrin (Texterin/Grafikerin) habe ich mich beim Kunst-Cluster letztes Jahr erst gestritten und danach angenehmen Chill-Out zusammen gemacht. Sie mußte sich kürzlich selber aus dem Leben nehmen. Als endlich der Tod von Andreas (Maler, Grafiker, Lehrer, Galerist) gemeldet wurde, war ich tiefgetroffen - obwohl sein Break schon vor drei bis vier Jahren war und er sich seitdem totgesoffen hat.

Michael Jackson ist natürlich ein anderes Kaliber. Trotzdem berührt es mich, denn Billy Jean ist ein geniales Lied.

Als vor zwei Jahren Juri Adaev in Moskau starb, hat mir das seine Ex-Frau berichtet. - Von dem habe ich viel gelernt, meiomei. (Direkter Lehrer im Atelier Oberbarmen)

Nun hat sich die Pina also auch für einen Abgang entschieden. Ihr Theater war ein begleiter für mein Leben hier. - Berührende Kunst, immer wieder. Leider kann ich nicht oft ins Theater gehen, das letzte Stück erlebte ich vor zwei Jahren. (Pina Bausch in Indien vor zwei Jahren in Wuppertal.)

Ist schon interessant wie so eine Künstlerin ein Leben begleitet. Alle paar Jahre habe ich ein neues Stück von ihr hier vor Ort gesehen. - Mit Freunden zusammen, und man redet darüber und es gibt Bilder die bleiben. - Besonders schön finde ich vor allem die Befruchtung dieser Stadt mit Tanz. Da wäre ich alleine nie drauf gekommen. - Die Tänzer trifft man hier normal in der Stadt und einige davon experimentieren hier in den Hinterhöfen an Soloprojekten.

Das erinnert mich auch an Peter Kowald, damals studierte ich Philosphie und malte nur. - Jemand erzählte mir von Kowalds Ort und das wars für mich. Damit lernte ich Jazz und Improvisation und Session kennen und schätzen - auch mir als bildender Künstler hat Kowald Impulse gegeben. - Kunst geschieht im Augenblick, das habe ich in Wuppertal immer wieder vor Ort erlebt.

Danke euch allen.

Ein Brief an Wuppertal

von Rainer Grassmuck

Wuppertal — was ist los? Taumelst seit Jahrzehnten unkontrolliert durch die Städtelandschaft des Bergischen Landes. Bekommst nichts mehr richtig auf die Reihe, deine Bevölkerung kehrt dir langsam aber stetig den Rücken.
So stirbst du.

Hast du dich wirklich aufgegeben?


Installation 100 Jahre Wuppertal

Es gibt nichts zu Beschönigen, weder für die Gegenwart noch für die Zukunft. Projekte ohne Gesamtkonzept, Tropfen auf einen verdammt heißen Stein. Hier eine Aktion, da eine Idee — planloses Durcheinander ohne soziale und städtebauliche Strukturen.

Mit höchstdüsseldorfer Segen wird hochverschuldet das nächste Großprojekt angegangen. Der Umbau Döppersberg ist notwendig, keine Frage, aber zu diesem Zeitpunkt bestimmt nicht. Wem nutzt ein sauber gestaltetes innerstädtisches Portal, wenn einem ringsum Konzeptlosigkeit begegnet. Wuppertal, kannst du rechnen? 230 Millionen Euro soll der Umbau kosten, davon 130 Millionen Euro private Investitionen, die noch nicht vorhanden sind? Wer investiert diesen Betrag in eine Stadt, die zurzeit ein eklatantes Negativimage hat?

Du hast in den vergangenen 45 Jahren 70.000 Einwohner verloren. Darauf müsstest du mit kontrolliertem, qualitativ hochwertigem Rückbau reagieren um diese Tendenz zu stoppen. Lass uns dich lebenswerter gestalten, dass es wieder eine Freude ist, hier zu leben, hier leben zu wollen. 100 Millionen Euro öffentliche Gelder statt für den Umbau Döppersberg für eine nachhaltige Stadtgestaltung, für soziales Engagement. Stadtteilprojekte müssen die Stadt wieder zum Blühen bringen, die Schwebebahnstrecke muss attraktiv gestaltet werden. Du hast ein unerschöpfliches kulturelles Potential, nutze es.

Wuppertal steigt als Phoenix aus der Asche? Schwer vorstellbar, solange nicht kompetente Menschen sich dem Schicksal dieser Stadt bemächtigen und einen Weg für ein lebenswertes Wuppertal der Zukunft suchen und finden werden. Weg mit den düsteren Aussichten bei fortschreitender Konzeptlosigkeit, her mit den Wegbereitern für neue Ideen, und - nebenbei bemerkt - hochwertige Stadtgestaltung hat nichts mit Parteienideologie zu tun.

Wuppertal, du lohnst sich!

Rainer Grassmuck - Kunstfluss Wupper

Zum Langen Tisch malen alle ein Bild

So, morgen steigt die Stadtparty. Einmalig in Deutschland: Alle fünf Jahre tanzt im Tal der Bär, jetzt zum 80jährigen Stadtgeburtstag - und die Wuppertaler können feiern, aber hallo! Der Lange Tisch, das sind 13km Party von 19:00 Uhr bis 4 Uhr morgens, inclusive Schwebebahn, diese bringt euch die ganze Nacht im Minutentakt von Ort zu Ort, von Bühne zu Bühne, von Event zu Event.

Wo seid Ihr beim Langen Tisch? - Mich findet Ihr ab 15:00 vor dem Von der Heydt-Museum. (Turmhof 8, Elberfeld) Dort präsentiere ich auch zwei neue Gemälde, dann kann ich sagen, ich habe vor dem Von der Heydth-Museum ausgestellt ;)

Außerdem dürfen alle Besucher an einem großen Gemälde mitmalen. Kommt vorbei und verewigt euch mit einem Pinselstrich (oder mehr).

Wir präsentieren unseren freien Kunstverein Rakete e. V. - es gibt Kunst, Kultur, Gespräche, Getränke, Musik und äktschen. - Wir dürfen ab 15 Uhr aufbauen, und das tun wir auch, denn in der Fußgängerzone macht das Sinn.

Programm als PDF - Oder klickt euch hier online durch den Plan.

Ihr Leute von aussen dürft gerne anreisen, denn morgen abend gibt es hier alles, sowas habt Ihr noch nicht erlebt. :)

Vorankündigung: Wuppertal im Global Village

Nicht umsonst hat Peter Kowald (1944-2002) seine Formation damals Global Village genannt. Er hat, wie viele andere, Wuppertal zum Weltzentrum neuer gelebter Musik und Kunst gemacht. Im Ort stellen aus und spielen nachwievor hochkarätige internationale Künstler.

Eben flatterten zwei Konzertankündigungen rein:
Samo - Sufi-Musik aus Tadschikistan - Sufis sind die Mystiker der moslemischen Tradition. Das Konzert dürft ihr umsonst am 18. Juni im Lutherstift erleben!
Wuppertaler Improvisationsorchester am 7. Juni im Ada!

Unter dem Titel “WIO – Ein Orchester dirigiert sich selbst” wurde das Orchester in Zusammenarbeit mit der Peter Kowald Gesellschaft im August 2007 gegründet. Das Ensemble orientiert sich an der vom “London Improvisers Orchestra” praktizierten Arbeitsweise der „Conductions”.

Am Sonntag den 7. Juni steht das Orchester unter Leitung von Steve Beresford (London) - eine der legendären Größen der englischen Improvisationsgeschichte.

Kleinkunst könnt ihr bei euch in der Stadt vielleicht auch erleben: Schaut nach den kleinen Events, Konzerten oder Ausstellungen in eurer Nachbarschaft: Da sind oft hochkarätige Veranstaltungen.

P.S.: Die sog. “Conductions” hat Zappa seit 66 konsequent durchgeführt.

Ankündigung: Zweimal Klangkunst

Aus dem Kulturnewsletter: Eine Klanginstallation und eine Klang-Hommage - Einmal vom geschätzten Klangkünstler Andreas Leep wieder ein einmaliges Projekt, an dem er schon lange arbeitet und konzipiert. Experimentelle Instrumente mit einzigartigen Musikern und Künstlern lassen einen inspirierenden Abend erwarten:

“Prélude l´aprés-midi d´un Supremastiste” oder:
“Wie klingt ein schwarzes Quadrat”

Eine musikalische Hommage an die russische Avantgardekunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, von und mit A. J. Leep, C. Stritzel, M. Stürtzer und J. J. Bryl.

Im Von der Heydt-Museum Wuppertal
Sonntag, den 24.05.09 - 18.00 Uhr

Die Musikperformance knüpft an die Konzertreihe “Jazz im Museum” an, die ab 1972 für einige wenige Jahre im Von der Heydt-Museum ein breites Spektrum der zu dieser Zeit aktiven, aktuellen Vertreter der frei improvisierten Musik vorstellte.

Neben dem legendären Peter Brötzmann Trio und dem Alexander von Schlippenbach Quartett, spielte unter vielen anderen dort auch die Gruppe „Open Field Music” mit Andreas J. Leep und das explosive Frank Wright Quartett.

Es war dieses enge Nebeneinander von Bildender Kunst und den damals noch ganz neuen „unerhörten” Klängen, das diesen Konzerten eine ganz besondere Stimmung verlieh. Hier wagte auch Pina Bausch als Tänzerin ihre erste Begegnung mit frei improvisierenden Musikern.

Beim Konzert am Sonntag, den 24. Mai 2009 präsentieren die vier Akteure
*A. J. Leep: Konzept, Saiten, Intonarumore
*C. Stritzel: Theremin
*M. Stürtzer: Piano, Electronics
*J. J. Bryl: Zeichnungen, Lesung
ein von Andreas J. Leep konzipiertes Stück zeitgenössischer Musikimprovisationen mit elektronischer Klangerzeugung und Klangverfremdung unter Einbeziehung von O-Tönen der letzten 90 Jahre als musikalische Hommage an die russische Avantgardekunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

Eintritt: 10 / 7 €
Infos unter Tel. 0202 563-6231

Eine Veranstaltung des Kulturbüros Wuppertal und des Von der Heydt-Museums in Zusammenarbeit mit der Jazz AGe Wuppertal e.V.

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Thomas Beimel kündigt eine Klanginstallation an. Das hört sich spannend an, und der Botanische Garten ist allemal einen Besuch wert:

rosarium
Klanginstallation von Cornelie Müller und Thomas Beimel im Botanischen Garten
Elisenhöhe 1 42107 Wuppertal

23. Mai bis 3. Oktober 2009 täglich 14:00 - 18:00
Eröffnung 23. Mai 2009 17:00 Uhr

Die Installation ROSARIUM ist im Botanischen Garten Wuppertal an einem Rosenbusch in der Nähe des Haupteingangs zu erleben.

Das Klangmaterial des Kunstwerks basiert auf Liedern über die Rose, die 44 Bewohner Münchens in 32 Sprachen und Dialekten gesungen haben. Die Aufnahmen wurden zu einer mehrstündigen Komposition zusammengestellt, die in der Umgebung des Rosenbusches erklingt.

In unmittelbarer Nachbarschaft dazu bilden Schrifttafeln eine Skulptur, die einem Blumenbeet ähnelt. Auf ihnen sind die Texte der Lieder sowohl in ihrer Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung zu lesen.

ROSARIUM lässt mit seinem Klanggewebe und zarter Geste einen singenden Rosengarten entstehen, der zum Verweilen, Zuhören und Lauschen einlädt. Eine Veranstaltung des Kulturbüros Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Wuppertal unterstützt vom Landschaftsverband Rheinland und der Sparkasse Wuppertal

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Ankündigungstext aus dem Newsletter vom Kulturbüro

Empfehlung: Hof-Ausstellung mit Barock-Musik

Hof-Anmerkungen siehe Unten

DUETT - Ein Duo stellt in den alten Räumen am Hofkamp* aus. - Ein Art Guerillia-Ausstellung, sie dauert nur eine Woche, täglich bis 23.5.09 - Zur Vernissage gestern etwas Musik:
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Empfehlung: Nahrungsstilleben

In der RAKETE hängen zur Zeit Ölstücke von André Kern. Fleisch ist sein Thema, und wer ihn kennt, der weiß daß das paßt. - Gute Malerei wie ich finde, schauts euch mal an bis zum 4.6.

Ausstellung Rakete - Kern, Ölmalerei, Gemälde, Stilleben, fleisch kunst

Die Ausstellung ist noch bis zum 04.06.2009 zu sehen zu den Öffnungszeiten der Rakete: Mo 20-23 Uhr, Mi 20-23 Uhr, Fr 20-24 Uhr; außerdem zu Sonderveranstaltungen wie z. B. morgen am Samstag.

Kunstausstellung Rakete - Ölgemälde

Die Eröffnung war ein klasse Event mit Spanferkel:
(weiterklicken und die Videos sehen)
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Krise: Auswirkungen im Tal

Bei den Spuren und sozialen Auswirkungen der Wirtschaftskrise braucht man hier nicht lange suchen. Filmbeitrag von Monitor: Spurensuche in Wuppertal

monitor-spurensuche-wtal

Wichlinghausen ist auch wirklich arm dran. Vor 14 Jahren habe ich da mal gewohnt, demgegenüber sieht es dort heute erschreckend aus.

Bezüglich der Raumvermittlung (Frau Schulten im Film) verweise ich gerne nochmal auf die Zwischennutzungsagentur der Stadt. - Dort werden auch leere Räume für Event-Veranstaltungen vermittelt, so z. B. Theaterprojekte oder die Kafka-Kunstinstallation derzeit am Viadukt in Wichlinghausen.