Archive for the 'History' Category

Die Schwebebahn fährt wieder!

Neue Stolpersteine

In der Luisenstraße gibt es neue Stolpersteine:

Gedenksteine für ehemalige jüdische Mitbürger, die während der Shoa deportiert und ermordet wurden. www.stolpersteine.com

Der Wuppertal-Blues

meelman - Wuppertal stirbt (2010)

Videolink

WOGA erfolgreich. Nordstadtkünstler zufrieden.

Eine gute Resonanz der diesjährigen “Wuppertaler Offene Galerien und Ateliers.” - Olaf Engel vom internen Verbund äußert sich lobend: “Dieses Jahr hatten wir ein besonders hochwertiges Publikum” - Die Leute sind interessiert und wollen die Kunst verstehen. Dabei entstehen spannende Gespräche. www.wogawuppertal.de

Eine gute filmische Zusammenfassung bei WZ-TV. - Als Ergänzung unten mein Film über Salas Maschinen.

Fotos vom Atelier Engel zur Woga:

#woga @ Atelier-Engel #Wuppertal 2009 on Twitpic #woga @ Atelier-Engel #Wuppertal 2009 [Hinterhof, alles verza... on Twitpic

Hier die Fotogalerie der Westdeutschen-Zeitung zur WOGA-2009 in Wuppertal-West.

Uni will erfolgreichen Design-Fachbereich schließen?

An den Entscheidern in Wuppertal kann man eigentlich nur verzweifeln. Da gibt es wohl einen Sport im Tal, der da heißt: Wie machen wir gute und erfolgreiche Dinge kaputt? Es sind nicht nur die unsäglichen Bauprojekte der Vergangenheit und Zukunft, das Fuhlrott-Museum gibt es nicht mehr, die Wagenhalle Oberbarmen steht auf der Abschußliste usw.

Jetzt geht es dem traditionsreichen Fachbereich Kommunikationsdesign an den Kragen: Uni schließt Studiengang für Designer. - Es ist kaum zu verstehen, warum ein traditionsreicher und erfolgreicher Studiengang einfach kaputt gemacht wird. Die Designer und ihr Ende: „Das war Krieg“

Design hat in Wuppertal eine über 100-jährige Tradition: Aus der „Barmer Kunstgewerbeschule“ (1894–1947) wurde die Werkkunstschule Wuppertal (1948–1972) welche wiederum im Fachbereich Design und Kunst der Bergische Universität Wuppertal aufging. Kunst design & co: Von der Kunstgewerbeschule Barmen-Elberfeld - Meisterschule - Werkkunstschule Wuppertal zum Fachbereich 5 der Bergischen … zum 100 jährigen Jubiläum Wuppertal 1994

PETITION
Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal erhalten!
Die Unterzeichner dieser Petition rufen die Hochschulleitung der Bergischen Universität Wuppertal dazu auf,

  • ihre Entscheidung rückgängig zu machen,
  • stattdessen den Studiengang Kommunikationsdesign auf hohem Niveau zu halten und weiterzuentwickeln und
  • damit den Kultur- und Wirtschaftsstandort Wuppertal langfristig konkurrenzfähig zu machen.

Unten finden Sie einen Vorschlag für ein Anschreiben, den Sie in Ihren Briefbogen einkopieren und an die Wuppertaler Hochschulleitung schicken können:

An
Univ.-Prof. Dr. rer. pol. Lambert T. Koch
Rektorat
Bergische Universität Wuppertal
Gaußstraße 20
42097 Wuppertal

Erhalt und Weiterentwicklung des Studiengangs Kommunikationsdesign an der Uni Wuppertal

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Koch,

Ihre Entscheidung, den Studiengang Kommunikationsdesign am Fachbereich Kunst & Design zum Wintersemester 2009/10 auslaufend einzustellen, ist sehr zu bedauern und der falsche Schritt für die Wirtschaft dieser Region.

Kommunikationsdesign hat in Wuppertal eine lange Tradition, die von der Barmer Kunstgewerbeschule von 1894 über die Werkkunstschule bis heute reicht. Über Jahrzehnte haben die hier unterrichtenden Persönlichkeiten der Universität und der Stadt in der Designfachwelt einen guten Ruf verschafft. Sie haben den Studierenden professionell und engagiert eine gute Designausbildung ermöglicht. Aus dieser Ausbildung sind viele bekannte Gestalter, Designbüros und Agenturen hervorgegangen. Sie leisten im Bereich der Unternehmenskommunikation, der neuen Medien und der klassischen Werbung exzellente und renommierte Arbeit und haben zahlreiche, auch internationale Auszeichnungen erhalten. Diese wertvolle Tradition und die herausragende Akkreditierung des aktuellen Studiengangs werden mit Ihrer Entscheidung ein für alle Mal zerstört.

“Creative Industries” sind ein wichtiger Motor für die wirtschaftliche Entwicklung Wuppertals und des Bergischen Städtedreiecks. Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass ein renommierter Studiengang geschlossen werden soll, der viele junge gestaltungsinteressierte und unternehmerisch denkende Menschen nach Wuppertal bringt. Diese Menschen stärken mit ihren Ideen und Unternehmensgründungen das kulturelle Leben und die Wirtschaftskraft der Stadt Wuppertal sowie des Bergischen Städtedreiecks.

Ich fordere Sie und den Hochschulrat dazu auf, Ihre Entscheidung rückgängig zu machen und stattdessen den Studiengang Kommunikationsdesign auf hohem Niveau zu halten und weiterzuentwickeln und damit auch den Kultur- und Wirtschaftsstandort Wuppertal langfristig konkurrenzfähig zu machen.

Mit freundlichem Gruß

WIR SIND KD. IMMER NOCH.

Jetzt ist auch Pina Bausch verschwunden.

Als ich Anfang dieses Jahres das mit Gerd hörte, da wußte ich daß 2009 das Jahr des Todes wird. - Die alte Künstlergarde stiehlt sich davon, weil sie weiß, daß ein Systemwechsel ansteht. Das Staffel wurde weitergegeben.

Mit Gerd wollte ich noch Theater machen, das war abgesprochen. Mit Ann-Katrin (Texterin/Grafikerin) habe ich mich beim Kunst-Cluster letztes Jahr erst gestritten und danach angenehmen Chill-Out zusammen gemacht. Sie mußte sich kürzlich selber aus dem Leben nehmen. Als endlich der Tod von Andreas (Maler, Grafiker, Lehrer, Galerist) gemeldet wurde, war ich tiefgetroffen - obwohl sein Break schon vor drei bis vier Jahren war und er sich seitdem totgesoffen hat.

Michael Jackson ist natürlich ein anderes Kaliber. Trotzdem berührt es mich, denn Billy Jean ist ein geniales Lied.

Als vor zwei Jahren Juri Adaev in Moskau starb, hat mir das seine Ex-Frau berichtet. - Von dem habe ich viel gelernt, meiomei. (Direkter Lehrer im Atelier Oberbarmen)

Nun hat sich die Pina also auch für einen Abgang entschieden. Ihr Theater war ein begleiter für mein Leben hier. - Berührende Kunst, immer wieder. Leider kann ich nicht oft ins Theater gehen, das letzte Stück erlebte ich vor zwei Jahren. (Pina Bausch in Indien vor zwei Jahren in Wuppertal.)

Ist schon interessant wie so eine Künstlerin ein Leben begleitet. Alle paar Jahre habe ich ein neues Stück von ihr hier vor Ort gesehen. - Mit Freunden zusammen, und man redet darüber und es gibt Bilder die bleiben. - Besonders schön finde ich vor allem die Befruchtung dieser Stadt mit Tanz. Da wäre ich alleine nie drauf gekommen. - Die Tänzer trifft man hier normal in der Stadt und einige davon experimentieren hier in den Hinterhöfen an Soloprojekten.

Das erinnert mich auch an Peter Kowald, damals studierte ich Philosphie und malte nur. - Jemand erzählte mir von Kowalds Ort und das wars für mich. Damit lernte ich Jazz und Improvisation und Session kennen und schätzen - auch mir als bildender Künstler hat Kowald Impulse gegeben. - Kunst geschieht im Augenblick, das habe ich in Wuppertal immer wieder vor Ort erlebt.

Danke euch allen.

Künstlertot

Mein künstlerischer Lehrer und Mentor ist letzten Montag gestorben.

Andreas Junge *1959 - †2009
Ruhe in Frieden.

Ein großartiger Maler und Grafiker, der sehr sehr viel für die bildende Kunst in Wuppertal getan hat. Er war ein herzensguter Wegbereiter unserer heutigen lebendingen Kunstszene. Der Von-der-Heytd-Preisträger hat die junge Kunst im Tal gefördert wie kaum ein Zweiter … - sorry Leute, ich muß mal gerade meditieren gehen …

+Treppenticker

Die neue Treppe an der Reiterstraße ist eigentlich schon fertig. Alle Stufen sind längst gut verlegt und verfugt. Aber leider ist immernoch der Durchgang gesperrt. - Jetzt haben sie weitergearbeitet und Pömpel für ein Treppengeländer eingebohrt.

Heute habe ich selber die Treppe persönlich eröffnet! (Unten an der Plateniusstrße kann man bequem an der Absperrung vorbeischlüpfen, und oben auch. Ich braucht also keinen Umweg mehr zu machen!)

Wann wird das Ding eigentlich offiziell freigeben? - Gibt es eine Feier zur Einweihung? - Die Treppe wird ja offiziell zur Gerszt-Treppe benannt. Zur Erklärung liegen oben vor der Treppe auch zwei Stolpersteine.

Geschützt: Aus dem Tonarchiv

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20 Jahre Grundgesetz

Unsere Brüder und Schwestern in der SBZ wollen auch für fünf Euro nicht Jubeln, auch nicht unter Zwang, sondern höchstens für einen Schnaps. - Dabei hat sich die geliebte Bundesregierung soviel Mühe gegeben!

Videolink Martin Sonneborn: 60 Jahre Grundgesetz

Fundstücke

Wenn schon Regen, dann in Wuppertal

T-Shirts mit dieser Aufschrift gibt es unten in der Stadt zu kaufen.

Nachwievor ist Wuppertal die regenreichste Stadt Deutschlands, wenn nicht sogar in Europa. - Aber man muß differenzieren: In Barmen regnet es mehr als in Elberfeld ;)

Und warum regnet es hier soviel?

Weil die Hauptwindrichtung West ist und in Wuppertal die Erhebungen des Bergischen Landes beginnen. Dadurch steigen die Wolken in höhere Luftschichten, die gewöhnlich kälter sind, kondensieren und regnen ab Quelle

Euch interessierten Laien ist hoffentlich auch klar, daß das feuchte Klima hier verantwortlich für die Ansiedlung der Bleicherindustrie im Tal war. Daraus ist die Textil- und Chemieindustrie entstanden, die diese Stadt Anfang des 20. Jhdts. groß gemacht hat.

Treppenbaustatusinfo

Die Treppe zwischen Reiterstraße und Plateniusstr. ist immer noch gesperrt, sie bauen schon ein halbes Jahr daran. Aber die Fundamente sind gelegt, als nächstes kommen wohl die Stufen. - Ihr müsst also weiterhin durchs Parkhaus gehen.

treppe Gerszt Reiterstraße april 2009

Die Treppe soll demnächst Gerszt-Treppe (PDF) heißen. Benannt nach dem linken Widerstandskämpfer, der dort wohnte. - Das gibt mir die Gelegenheit, auf die Tradition des Widerstandes hier vor Ort hinzuweisen. ;)

Rita und Izchock Gerszt KPD Wuppertal Widerstand

Nochmal zum heidnischen Teil des Fests

Das Osterfest schließt ja jedes Jahr ab mit dem Feuer. Die Lichtmetapher ist der Kern der Auferstehung. Ein Ritus ist ein Ritus und das Feuer ist Schöpferenergie: Die Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Feuer Ostern 2009

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