Ein Werbefilm für das Cabinentaxi, ein Forschungsprojekt aus den 1970er-Jahren mit einer Versuchsstrecke in Hagen. - Die Filmaufnahmen aus der aus der Fahrkabine heraus stammen alle aus der Wuppertaler Schwebebahn.
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Heutzutage muß man jeden politischen Zeitungsartikel doppelt und dreifach begutachten und selber recherchen betreiben, um sich ein stimmiges Bild von der Sachlage zu verschaffen.
So ging es mir gestern, als ich den Artikel in der WZ über vermeintliche Aussagen der Wuppertaler Landtagsabgeordneten der Partei Die_LINKE las: Wirbel um Wuppertaler Landtagsabgeordnete der Linken - Nun, wenn Frau Böth aufgrund bestimmter Aussagen sogar mit beruflichen Konsequenzen zu rechnen hat, scheinen es ja schlimme Aussagen zu sein. (Kriegstreiberei oder gar Ausländerhatz?) - Also schaue ich mir den Ursprung der Aussagen im Report-Bericht an. Den Bericht kann man in der ARD-Mediathek abrufen.
Hier der Bericht auf Youtube, zum direktanschauen:
Über den Filmschnitt, der offensichtlich wichtige Aussagen abschneidet, darüber, daß auch Politiker mittendrin auf falschem Fuß erwischt werden, und darüber, daß hier Archivmaterial zusammenhanglos reingeschnitten wird, um bloße Stimmung zu erzeugen, möchte ich mich gar nicht erst auslassen. - Ich habe kurz im Netz recherchiert, um weitere Kommentare zu dem Thema zu finden. Und dem geneigten Leser möchte ich diesen erschöpfenden Kommentar zu dem Report-Film nahe legen: “Nostalgisch und Linksextrem” von Report Mainz — ein Kommentar. - Nach durchsicht des Kommentars werden sie mir wohl zustimmen, daß es sich bei dem Report-Bericht um nichts anderes als unredliche Hetze handelt. - Ein Journalismus auf Abwegen über dessen Motivation man nur spekulieren kann.
Zur konkreten Aufklärung zitiere ich hier den entscheidenden Absatz aus dem Gründungsaufruf der “Sozialistische Linken” (PDF)
Allen ist klar, dass ein erneuter Anlauf einer sozialistischen Umgestaltung sich nicht am gescheiterten Modell der Sowjetunion und der DDR orientieren kann. Die DDR war ein legitimer Versuch, auf deutschem Boden eine Alternative zum Kapitalismus aufzubauen. Sie hat beachtliche Erfolge in der Herstellung sozialer Gerechtigkeit, im Bildungswesen und der Erwerbstätigkeit der Frauen erreicht. Auf der anderen Seite stehen jedoch auch die Unterdrückung von Opposition und der Mangel an Rechtsstaatlichkeit. Gescheitert ist die DDR letztlich an mangelnder Demokratie und ineffizienter Ökonomie.
Wer daraus der Abgeordneten Böth einen Strick drehen will, der soll das bitte tun, aber er muß auch gleichzeitig sein Hirn an der Garderobe abgeben.
Sehr spannend in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, daß viele Schüler von Frau Böth diese in den Kommentaren bei dem WZ-Artikel verteidigen und als gute Lehrerin loben.
Die “Predigt” von Wilfried Schmickler bei der Satiresendung “Neues aus der Anstalt” beschreibt die reale Situation der Stadt Wuppertal, des Kaputtsparens durch das kommunale “Sparpaket” sehr treffend! - Mir blieb das Lachen im Halse stecken:
Die ganze Sendung in der ZDF-Mediathek.
Raus aus dem Atelier und auf den
“Freien Markt”!
Der Ölberger Kunst- und Kulturmarkt
heute bis 18 Uhr auf dem Otto Böhne-Platz.
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Um 15 Uhr heute nachmittag wird dort Udo Strässer seine Performance halten. (Prädikat: Besonders wertvoll)
In der Schreinerstraße ist die Kunst-Monsterbahn geöffnet!
Bei Simsalabim-Industries, ein Projekt von Sala Seddiki und Nicole Kreischer.
Der “Neue Kunstverein Wuppertal (NKW)” eröffnete gestern abend in der Hofau in Wuppertal-Elberfeld seine Tore mit der ersten Vernissage. Eine spannende und gut besuchte Ausstellung von neun Künstler-Gästen, die von den Mitgliedern des Neuen Kunstvereins Wuppertal für die erste Ausstellung eingeladen wurden. (Einladungskarte/PDF)
Liste der Werke und Künstler. (PDF). - Zur Eröffnung sprachen Matthias Nocke, städtischer Amtsleiter für Kultur, und Erik Schönenberg, amtierender Vorsitzender des NKW e.V. - Der eingetragene Verein ist ein Zusammenschluß von Künstlern und Kunstfreunden, die mit viel Engagement im letzten halben Jahr diesen Start einer neuen anspruchsvollen Kunst-Galerie erarbeitet haben. Der Eröffnungsabend war ein guter Anfang für eine tragbare Idee. Weitere Information: www.neuer-kunst-verein-wuppertal.de
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Johannes Jensen - Laboratorium, 2008
Zur Fotogalerie der Vernissage: Der Eröffnungsabend.
Ein Vorbericht in der WestdeutschenZeitung:
Siehe Ankündigung: Ein neuer Verein für die Kunst in Wuppertal
Das war eine sehr skurrile (Wahlkampf-) Veranstaltung heute in Barmen mit Kanzlerin Merkel, Rüttgers, Ole von Beust aus Hamburg und anderen CDU-Größen. Der Faschist aus Hessen war komischerweise auch da.
Wir konnten eine Riege auf dem Podium vor dem Wuppertaler Rathaus in Barmen erleben, welche die Landtagswahl in NRW schon längst verloren hat. Und das sah man den Politikern auf der Tribühne auch an. - Zur Fotogalerie.
Merkel zu Griechenland:
Allein, daß die CDU solche Politprominenz aus Hamburg und Wiesbaden hat einfliegen lassen, zeigt, wie ernsthaft der Wahlverlust bei der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen für die Schwarzgelbe Regierung ausfallen wird. - Die Kanzlerin trug übrigens grün, ein deutliches Zeichen!
(zur Fotogalerie der Rede der Bundesschwester)
Bei der Wahlkampfveranstaltung in Wuppertal am 5. Mai hat die CDU meines Erachtens mehr Wählerstimmen verloren, als sie je dort hätte gewinnen können.
Koch, Rütters und Merkel haben nacheinander die Bürger Wuppertals, welche ein brechtigtes Anliegen vorbrachten, beleidigt und niedergemacht.
Update zu weiteren Berichen:
Angela Merkel ist richtig angefressen. (Die Zeit)
Und im Tal werden die Pferde gesattelt … (ganz großes Kino )
Im NRW-Wahlkampf geht es vor allem um Schwarz-Gelb, Rot-Grün und vor allem um die Hysterie wegen Rot-Rot-Grün. Sachthemen spielen bestenfalls am Rande eine Rolle. Eine der folgenreichsten Fehlentscheidungen des amtierenden Ministerpräsidenten für das Land bleibt völlig außen vor: Es handelt um Risiken von 10 bis 18 Milliarden bei der WestLB für die das Land Garantien übernommen hat. Wird nur ein Bruchteil davon fällig, so bedeutet das das Ende jeglicher Landespolitik.
Hätte Ministerpräsident Rüttgers entgegen dem Rat seines Finanzministers einen Zusammenschluss der WestLB mit der Landesbank Baden-Württemberg nicht persönlich blockiert, wären die Risiken für das Land erheblich geringer.
… von Wolfgang Lieb - Weiterlesen bei den Nachdenkseiten.
Was, wenn das Motto einer politischen Demonstration darin besteht, sich keinem behördlichen Reglement unterwerfen zu wollen?
Seit 24 Jahren wird der Autonome Erste Mai in Wuppertal aus Prinzip nicht behördlich angemeldet. Denn für eine politische Meinungsäußerung soll niemand eine behördliche Genehmigung einholen müssen. (Eine Ansicht, die aus dem politischen Standpunkt heraus begründet ist)
„Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ (Lenin)
Es hat durchaus einen Spaß-Effekt, wenn Polizei und Bergische Presse jedes Jahr darauf beharren, daß dem traditionellen autonomen 1. Mai-Umzug die ordentliche “Anmeldung” als Demo fehle.
Jeder weiß, was am 1. Mai in Wuppertal Elberfeld geschehen wird. Und alle sind immer gut darauf vorbereitet. (Wie in jedem Jahr gab es auch diesmal besonders gestaltete Plakate im Vorfeld.) - Das Autonome Maifest auf dem Schusterplatz Ölberg hat Tradition, genauso wie der Umzug durch die Nordstadt mit Startpunkt Autonomes-Zentrum an der Gathe. - So what? - Glaubt ihr, die Leute machen dabei ihr eigenes Stadtviertel kaputt? - Absurd.
‘Reclaim the Streets’ - Der öffentliche Raum wird demokratisch belegt.
Autonom heißt eben autonom=selbstgesetzlich - Man muß es nicht mögen, aber man darf dafür demonstrieren und kann darüber reden.
Noch bis Mitte der 90er hat eine einfache Hundertschaft als obligatorische Begleitung des Demonstrationsumzugs ausgereicht. - Warum die Polizei in den letzten Jahren derart aufgerüstet hat, ist mir unverständlich.
Pressemitteilung der Autonomen:
http://4woche.blogsport.de/2010/05/02/pm-zum-autonomen-1-mai-in-wuppertal/
Nicht über die Wupper gehen…
Recht auf Stadt und Straßen !
Recht auf ein würdiges Leben für alle !(B. Lamp)
Pressemitteilung der Polizei:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1606032/polizei_wuppertal
Meine Fotos und Bericht von gestern:
http://oelbergisch.de/2010/05/der-kessel-von-wuppertal/
Nochmal deutlich gesagt: Der traditionelle Mai-Umzug der Autonomen ist berechtigt und tut niemandem weh. - Im Gegenteil, mir als Bürger dieser Stadt würde etwas fehlen! Ich finde es für unsere Demokratie überaus wichtig, daß es hierzulande möglich ist, im Sinne des Zivilen Ungehorsams zu agieren. - Die Abschlußveranstaltung als Volxfest auf dem Schusterplatz ist immer entspannt, mit großem Hallo! und vielen Diskussionen.
Besonderen Dank von mir auch an die Landtagskandidatin der Partei Die Linke, Frau Gunhild Böth, die sich spontan als Vermittlerin und Beobachterin beim ”Wuppertaler Kessel” angeboten hat. - Da hatte ich erstmals das Gefühl, daß eine Politikerin zur rechten Zeit am rechten Ort ihre Aufgabe erfüllt.
(P.S.: Gestern war auch erstmals ein Polizei-Hubschrauber dabei, der flog den ganzen Nachmittag über dem Ölberg und war einfach nur noch nervig.)
Update: Erfahrungsbericht eines Teilnehmers bei Indymedia
Bei der Autonomen 1. Mai Demo hat sich eine Gruppe bei der Ankunft auf dem Schusterplatz abgesetzt und wurde schließlich von dem reichhaltigen Polizeiaufgebot in der Luisenstraße eingekesselt. - Es gab einen Unfall mit einem verletzten und die Personalien von allen wurden aufgenommen.
Schusterplatz Ölberg:
Das Volksfest auf dem Schusterplatz im Ölberg Wuppertal war sehr entspannt und schön. Wir hatten reichhaltige Diskussion. Die Musikbeiträge waren ausgewählt, das Bier floß in maßen.
Derweil ereignete sich auf der Luisenstraße im Bereich Café du Congo und Katzengold Ecke Ottenbrucher Straße ein Sit_In.
Die Wuppertaler Spitzenkandidatin der Partei Die_Linke hatte sich zwischenzeitlich vor Ort als Vermittler angeboten, und hielt eine kurze Verlautbarung zum Stand der Dinge. - Sie wollte weiterhin die korrekte Behandlung der Eingekesselten beobachten.
Eine schnelle Fotosammlung.
Bei ihrem Vortrag in der Färberei in Wuppertal-Oberbarmen am 30. April 2010.
In der Fragerunde äußerte sich Sarah Wagenknecht über das “Bedingungslose Grundeinkommen” und die Bedeutung von Arbeit:
Habe mal ein paar Filme zum Ölbergfest aus dem Netz eingesammelt:
Ein wunderbares Stadtfest mit sehr vielen Besuchern, bei schönstem Wetter mit kreativen und sympathischen Menschen. - Das Straßentheater bei unserem Stand von Rakete e.V. war prima. - Und das Feuerwerk, und die Musik, und das Essen.