Das Tal mausert sich zur Kunststadt. Es merkt nur keiner
Das alte Gerüst der Schwebebahn wurde geschreddert, nur der Engel hat es in einmaligen Ansichten für Generationen erhalten. Dabei ist die bildnerische Komposition und Ausführung keine bloße Abschilderung, ja, es geht noch nicht einmal um die Schwebebahn, obwohl diese als Allegorie wiederum von Bedeutung ist. In den Gemälden liegt einiges zum nachdenken. Und die Gedanken kann man tatsächlich sehen! Der Feuilleton-Artikel in der WZ liefert ein paar Hinweise.
In der Galerie Blickfang an der Luisenstraße werden noch bis zum 31. Juli 2009 großformatige Werke gezeigt. Da kann ich jedem nur empfehlen, dort mal vorbeizuschauen, denn nach und nach verschwinden die Werke in private Sammlungen (sofern das Von der Heydt Museum nicht noch etwas erwirbt).
Die Gemälde sind aus den Jahren 1996 bis 2002. Auch wenn diese manchen Leuten schon bekannt sind, so ist doch der Eindruck vor dem Original mit nichts zu vergleichen. - Und diese Präsentation hat eine Besonderheit: Das Spiel mit der Räumlichkeit wird erweitert durch die Präsentation von originalen Gerüstelementen, Details der Verstrebungen, die vom 100jährigen Gerüst nach der Modernisierung aufbewahrt wurden. - So ergibt sich in der Ausstellung eine Paralelität, denn meine Gemälde zeigen auch die genaue Statik mit den Verstrebungen und Nieten. (Warum das so ist, darf gerne überlegt werden.)
Also: Ab zur Ausstellung in der Galerie Blickfang bis zum 31. Juli zu den Öffnungszeiten, Dienstags bis Freitags von 13:00 bis 18:00 Uhr.
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