Aus dem Kulturnewsletter: Eine Klanginstallation und eine Klang-Hommage - Einmal vom geschätzten Klangkünstler Andreas Leep wieder ein einmaliges Projekt, an dem er schon lange arbeitet und konzipiert. Experimentelle Instrumente mit einzigartigen Musikern und Künstlern lassen einen inspirierenden Abend erwarten:
“Prélude l´aprés-midi d´un Supremastiste” oder:
“Wie klingt ein schwarzes Quadrat”
Eine musikalische Hommage an die russische Avantgardekunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, von und mit A. J. Leep, C. Stritzel, M. Stürtzer und J. J. Bryl.
Im Von der Heydt-Museum Wuppertal
Sonntag, den 24.05.09 - 18.00 Uhr
Die Musikperformance knüpft an die Konzertreihe “Jazz im Museum” an, die ab 1972 für einige wenige Jahre im Von der Heydt-Museum ein breites Spektrum der zu dieser Zeit aktiven, aktuellen Vertreter der frei improvisierten Musik vorstellte.
Neben dem legendären Peter Brötzmann Trio und dem Alexander von Schlippenbach Quartett, spielte unter vielen anderen dort auch die Gruppe „Open Field Music” mit Andreas J. Leep und das explosive Frank Wright Quartett.
Es war dieses enge Nebeneinander von Bildender Kunst und den damals noch ganz neuen „unerhörten” Klängen, das diesen Konzerten eine ganz besondere Stimmung verlieh. Hier wagte auch Pina Bausch als Tänzerin ihre erste Begegnung mit frei improvisierenden Musikern.
Beim Konzert am Sonntag, den 24. Mai 2009 präsentieren die vier Akteure
*A. J. Leep: Konzept, Saiten, Intonarumore
*C. Stritzel: Theremin
*M. Stürtzer: Piano, Electronics
*J. J. Bryl: Zeichnungen, Lesung
ein von Andreas J. Leep konzipiertes Stück zeitgenössischer Musikimprovisationen mit elektronischer Klangerzeugung und Klangverfremdung unter Einbeziehung von O-Tönen der letzten 90 Jahre als musikalische Hommage an die russische Avantgardekunst des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.
Eintritt: 10 / 7 €
Infos unter Tel. 0202 563-6231
Eine Veranstaltung des Kulturbüros Wuppertal und des Von der Heydt-Museums in Zusammenarbeit mit der Jazz AGe Wuppertal e.V.
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Thomas Beimel kündigt eine Klanginstallation an. Das hört sich spannend an, und der Botanische Garten ist allemal einen Besuch wert:
rosarium
Klanginstallation von Cornelie Müller und Thomas Beimel im Botanischen Garten
Elisenhöhe 1 42107 Wuppertal
23. Mai bis 3. Oktober 2009 täglich 14:00 - 18:00
Eröffnung 23. Mai 2009 17:00 Uhr
Die Installation ROSARIUM ist im Botanischen Garten Wuppertal an einem Rosenbusch in der Nähe des Haupteingangs zu erleben.
Das Klangmaterial des Kunstwerks basiert auf Liedern über die Rose, die 44 Bewohner Münchens in 32 Sprachen und Dialekten gesungen haben. Die Aufnahmen wurden zu einer mehrstündigen Komposition zusammengestellt, die in der Umgebung des Rosenbusches erklingt.
In unmittelbarer Nachbarschaft dazu bilden Schrifttafeln eine Skulptur, die einem Blumenbeet ähnelt. Auf ihnen sind die Texte der Lieder sowohl in ihrer Originalsprache als auch in deutscher Übersetzung zu lesen.
ROSARIUM lässt mit seinem Klanggewebe und zarter Geste einen singenden Rosengarten entstehen, der zum Verweilen, Zuhören und Lauschen einlädt. Eine Veranstaltung des Kulturbüros Wuppertal in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten Wuppertal unterstützt vom Landschaftsverband Rheinland und der Sparkasse Wuppertal
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Ankündigungstext aus dem Newsletter vom Kulturbüro