Ölbergisch

Auf dem Berg und anderswo

Zukunftspreis für den Ölberg!

Mit einer der bundesweit bedeutendsten Auszeichnungen für Zukunftsprojekte und bürgerschaftliches Engagement wurden am 9. Oktober im Düsseldorfer Ständehaus sechs Projekte aus Nordrhein-Westfalen gewürdigt. Den 1. Preis in der Kategorie „Chancen für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ erhielt das Wuppertaler Projekt „Gerüch(t)eküche“. Damit wurden der „Wuppertaler Verein zur Förderung des Arbeitskreises Nordstadt e.V.“ als Projektträger sowie Andy Dino Iussa und Erhard Ufermann für die Entwicklung und Durchführung des Konzeptes ausgezeichnet.

Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration überreichte gemeinsam mit WDR-Intendantin Monika Piel vor rund 300 Gästen den Preis. Die Jury hob die „Gerüch(t)eküche“ als zukunftsweisend hervor, weil über den „Küchentisch“ als zentrales Motiv des Projektes Grenzen überschreitende Kommunikation und Begegnungen auf eine sinnliche Weise neu hergestellt wurde.

In allen Kulturen sei die Gastfreundschaft ein positiv besetzter Wert.

Am Küchentisch kämen alle Generationen zusammen. So seien durch dieses Projekt auf dem Wuppertaler Ölberg Kulturen und Generationen, bürgerschaftliches Engagement und Stadtteilentwicklung erfolgreich miteinander verknüpft worden.

Nach Wuppertal ging noch eine weitere Ehrung: Mehr als 180 Projekte aus NRW hatten sich für den Robert Jungk Preis beworben. 19 davon wurden für die Preisverleihung nominiert. Mit dieser Nominierung ist gleichzeitig eine Auszeichnung als „Zukunftsprojekt“ verbunden. Diesen Titel darf seit gestern auch der Verein „Unternehmer für die Nordstadt“ führen. Gewürdigt wurde die Vielfalt der Aktionen, die dieser noch junge Zusammenschluss von Ölberger Unternehmern, Hausbesitzern und Interessierten für den Stadtteil erfolgreich initiiert hat.

Damit wurde die kreative Stadtteilarbeit auf dem Wuppertaler Ölberg gleich zweimal prämiert.

Der Robert Jungk Preis wird gemeinsam vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, der Robert Jungk Stiftung, Salzburg und dem Städte-Netzwerk NRW seit 1999 vergeben.

Die Preisträger in der Kategorie ‘CHANCEN FÜR ÄLTERE MENSCHEN MIT ZUWANDERUNGS-GESCHICHTE’

www.robertjungkpreis.nrw.de/

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